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„ÖV 21“ -

Attraktiverer ÖV und mehr ÖV-Kapazität

OHNE neue Verkehrsinfrastrukturen


Das Konzept in 3 Minuten verstehen: 

Kurzbeschrieb A4

2-Säulen Prinzip ÖV

Smartphonetechnik 

macht bisher kaum 
nutzbare freie Sitzplätze

heute einfach nutzbar 
und kann so auch
den ÖV stärken. 


Dies vermindert den Verkehr,
seine Emissionen und Kosten.

So entsteht auch 
neuer Raum für langsame Mobilität.

Die Vision


Schon in wenigen Jahren kann die Schweiz reibungslos fliessenden Verkehr haben – 
im ÖV und auch auf der Strasse. 


„ÖV 21“

steht für öffentliche Mobilität 
im 21. Jahrhundert.

Das Problem

Wir investieren parallel nebeneinander Milliarden in den Ausbau von Strassen und Schienen, weil sowohl der ÖV als auch die Strassen überlastet sind. 

So übersehen wir auch folgendes: 
Immer genau dann, wenn der ÖV oftmals überfüllt ist, hat es auf den Strassen die meisten freien Sitzplätze. Nur findet man diese in keinem Fahrplan.

Pro Auto sind durchschnittlich 3,4 Sitzplätze leer. Das sind ca. 17 Millionen freie Sitzplätze nur in Schweizer Autos - jeden Tag.

Die Lösung: „ÖV 21“ 

„ÖV 21“ nutzt freie Sitzplätze in privaten Autos zur Stärkung und Erweiterung des öffentlichen Verkehrs (ÖV).

Dank Smartphone werden die Fahrstrecken von privaten Autos einfach und sicher zu einem neuen Angebot des ÖV-Systems. 

  • Ökologisch 
    Kein zusätzlicher Treibstoffverbrauch, da die Autos sowieso unterwegs sind und keine Umwege fahren.


  • Preiswert 
    Kostengünstiger als der klassische ÖV, da bereits vorhandene Infrastrukturen effizienter genutzt werden.

  • Schnell 
    Alles Notwendige ist heute vorhanden und auch schon getestet. Wir können bereits Morgen beginnen.

Jahr 2028  -  "ÖV-Autos" (Öff-tos)


Sandra M. ist beruflich unterwegs und fährt mit ihrem Geschäftsauto nach Sursee. Mit einer App meldet sie ihr Fahrziel und drei freie Sitzplätze im ÖV-System an und fährt los.

Zwei Gymnasiastinnen haben den Bus verpasst und suchen in der ÖV-App eine neue Verbindung. Der nächste Bus geht erst in 30 Minuten, aber ein privates ÖV-Angebot fährt in ca. 4 Minuten bei ihnen vorbei. Also wählen sie das öffentlich nutzbare private Auto. Sandra wird informiert und hält bei den Schülerinnen. Bei der Bushaltestelle der Schule steigen die Passagiere wieder aus. Die Mädchen kommen trotz verpasstem Bus ans Ziel und Sandra erhält eine kleine Abgeltung. 

Das Smartphone garantiert Sicherheit, Kommunikation und automatische Bezahlung. 


Besonders in den Verkehrsspitzen entlasten nun öffentlich nutzbare Autos - "Öff-tos" - die übrigen ÖV-Angebote. 
Genau dann sind ja auch auf den Strassen besonders viele freie Sitzplätze unterwegs.
Jeder Automobilist, der nun gelegentlich selbst als Passagier reist, vermindert so auch den Strassenverkehr.


ÖV-Angebote gibt es nun praktisch überall, wo Autos fahren.


Besonders ältere Menschen schätzen die neuen, oftmals direkteren ÖV-Angebote. Und auch Personen mit Handicap sowie Jugendliche und Lehrlinge, noch ohne Auto. ÖV 21 vereinfacht den Weg zum Arzt, zur Berufsschule, zum Training oder auch nur zum Einkaufen. Auch der Weg zum Bahnhof ist nun kürzer geworden.  


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Die sowohl bei ÖV-Unternehmen als auch auf den Strassen spürbare Entlastung hat das UVEK dazu bewogen, 
das Programm "Verkehr '45" auf "Verkehr '65" umzubenennen.

So spart die Schweiz in den nächsten Jahren Milliarden.


Einfach

AutofahrerInnen mit freien Sitzplätzen melden ihre Fahrstrecke und werden so ein neues ÖV-Angebot. 

Sicher

Fahrer und Passagiere sind registriert und kennen die Regeln.

Effizient

Wenn private Autos entlang einer bestehenden Fahrstrecke zusätzliche Passagiere befördern, reisen diese praktisch klimaneutral. 

„Wir müssen den privaten und den öffentlichen Verkehr klug kombinieren und dafür innovative Ansätze finden. ...

Wir müssen Schiene und Strasse 
geschickt miteinander verbinden." ...


„Indem wir die Vorteile der einzelnen Verkehrsträger besser kombinieren: 

Die Flexibilität von Auto, Roller und Velo mit der unschlagbaren Effizienz des öffentlichen Verkehrs."


Auszug aus der Rede 
"WEGBEREITERIN IN DER MOBILITÄTSPOLITIK" 

von Ex-Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga, 2019

mehr direkte Angebote

bessere geografische Abdeckung

ökologisch

rund um die Uhr

effizient

kostengünstig

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